Der Herr spricht:

23.2.2019 - während unseres Seminars in Weyhe: 

Ich gehe mit euch. Laßt in euer Herz die Erkenntnis, daß Ich wahrhaft lebe, daß Ich wahrhaft mit euch bin und daß Ich wahrhaft in euch bin!

Einsamkeit ist eine Verirrung. Wie die Schrift ausweist, dürfen alle Menschen, die Mich angenommen haben, Kinder Gottes heißen. Versteht richtig, was das bedeutet.

Alle, die Mich angenommen haben, sind Kinder Meines Vaters. Gott ist also ein Vater mit unzähligen Kindern. Und alle diese sind eine Familie. Versteht doch endlich, daß wir alle einer Familie angehören. Wie kann es Einsamkeit geben, wenn ihr Mitglied einer Familie seid, die aus so vielen Menschen besteht? Es ist unmöglich.

Und solltet ihr Gefühle von Einsamkeit haben, dann erkennt, daß es an bestimmten Vorstellungen liegt, die ihr in euren Herzen tragt.

Warum wohl habe Ich verheißen, daß Ich euch ein neues Herz einsetzen werde? Aus einem steinernen Herzen kann Einsamkeit kommen, Verlassenheit. Doch dieses Herz habe Ich euch fortgenommen. Ich habe euch ein fleischernes Herz eingesetzt.

Begreift, daß das geschehen ist. Übertretet die alten Überzeugungen, damit sich euer neues Herz dem neuen Leben, der neuen Familie öffnen kann. Ihr seid nie wieder allein.

Erinnert euch doch, was Ich gesagt habe:

  Ich bin bei dir alle Tage bis an der Welt Ende.

Laßt die Verschlossenheit hinter euch. Und laßt den Gedanken hinter euch, daß ihr jetzt eine besondere Leistung erbringen müßt. Das mußt ihr nicht. Ich habe es doch soeben gesagt. Beschließt einfach, daß es die Wahrheit ist. Mehr braucht ihr nicht zu tun.

Ihr lebt nicht mehr unter dem Gesetz, daß ihr euch Erlösung, Gesundheit und Lebensfreude erarbeiten und verdienen müßt. Ihr lebt unter Gnade. Gnade ist ein unverdientes Geschenk.

Erinnert euch an die Kindheit, als ihr an bestimmten Feiertagen ein Geschenk bekommen habt, das ihr euch gewünscht hattet. Was war dann das Ergebnis? Da war Freude. Musstet ihr  Übungen machen und euch anstrengen, um Freude über das Geschenk zu erleben? Nein, das musstet ihr nicht. Die Freude war einfach da.


Und dann habt ihr lernen müssen, daß ihr euch  Freude verdienen müßt, erarbeiten müßt. Erkennt jetzt, daß das ein Rückfall in Zeiten des Gesetzes war.


Nun laßt diese Gesetzlichkeit hinter euch und werdet wieder wie das Kind, das ihr wart mit der Fähigkeit, Freude einfach so zu erleben. Nur daß es jetzt eine Freude ist, die alles übersteigt, was ihr euch jemals vorstellen konntet.


Ich gebe euch jetzt das Geschenk der Gnade, worinnen die Gesundheit, die Fülle und auch die Freude ist.


Ich gebe euch umsonst, einfach so, weil Ich euch liebe. Und Mein Wort bewirkt Freude und Zuversicht in euren Herzen.


Stemmet euch nicht mit eurem gewohnten Denken gegen diese Tendenz, gegen dieses Wollen des Herzens.


Ihr habt gelernt, daß Ich das Wollen und das Bewirken bin. Und jetzt, wo Ich euch das Geschenk hinhalte - nehmt es doch einfach. Es enthält die Freude. Denn es ist Mein Wille, daß Freude euch erfüllt, daß Leben euch erfüllt und Gesundheit. Eure Freude ist euer Dank. Amen.



2.12.2018 - während unseres Seminars in Fichtenau: 

Ich habe zu euch gesprochen in einem Gleichnis über Wein und Schläuche (Matth. 9,17).


Dieses Gleichnis ist euch bestens bekannt, doch muß es erst noch durchdrungen und integriert werden. Das ist eine Aufgabe, die jetzt ansteht.


Alte Schläuche und neuer Wein, diese Dinge stehen für den Gegensatz des Gewohnten zum Neuen, das Ich bin. Und Ich habe sehr deutlich die Warnung ausgesprochen, was geschieht, wenn ihr versucht, das Neue in die Bahnungen des Alten und Gewohnten einzufügen. Die Folge ist, daß sowohl das Alte als auch das Neue zerstört werden.


Wenn ihr also Mein Wort und Meinen Namen nehmt und wollt sie dadurch instrumentalisieren, daß ihr sie als Lösungsmittel für alltägliche Probleme benutzt, dann verfehlt ihr den Sinn Meines Daseins als Mensch. Dieser Sinn bestand und besteht darin, euch aus den gewohnten, tief verinnerlichten Strukturen des Denkens, Fühlens und Wollens herauszulösen.


Ich habe euch den Geist Meines Vaters im Himmel gebracht, damit ihr frei werdet! Nicht aber soll dieser Geist in das Bestehende eingefügt werden. Dann würde aus dem Neuen und Lebendigen etwas Altes und Gewohntes werden. Dies kann nicht geduldet werden. Deshalb würde ein solcher Versuch in der Zerstörung enden.  


Wenn Ich vom neuen Schlauch gesprochen habe, in den der neue Wein, also der neue Geist, eingefüllt werden soll, so bedeutet das, ddas Alte zurückbleiben muß.


In dem Gleichnis ist also eine Entscheidung enthalten, und das muß erst noch wirklich klar werden.


Unendlich viele Christen sind religiös geworden. Unter einer dünnen Tünche Meines Wortes waltet der alte Geist. Selbstverständlich werden auf dieser Grundlage Gebete oder anderes christliches Tun keine Ergebnisse hervorbringen, wie Ich sie erzeugt habe.


Ich fordere eine kompromißlose Hinwendung zum Geist Gottes und nichts weniger. Es gilt jetzt also, in freudiger Erwartung darauf gefaßt zu sein, dIch die alten Häuser abbreche, dIch euch anfasse, so daß ihr nicht mehr die Möglichkeit habt, euch dann, wenn Mein Sturm aufzieht, euch in die zerbrechlichen Hütten des Gewohnten zurückzuziehen und abzuwarten, bis sich der Feuersturm verzieht.


Bedenkt, was Ich gesagt habe: Nicht nur der neue Wein wird verschüttet; auch die alten Schläuche werden zerstört, wenn ihr versucht, das Neue mit dem Alten zusammenzurühren.


Wer sich auf Mich einläßt, der kann nicht so weitermachen wie bisher. Nur äußere Etikettierungen zu wechseln, ist sinnlos.


Reflektiert also, dIch euch ganz und gar will, und nur ganz und gar. In der Umwelt, in der ihr euch bewegt, ist das ein schweres Amt. Doch bedenkt, daß ihr dann im Turm Meines Namens sicher und behütet seid. Amen.



1.12.2018 - während unseres Seminars in Fichtenau: 

Es liegt ganz an euch, welche Wirkungen das kleine Seminar auf euch hat. Hier waltet kein Zufall, sondern ihr entscheidet, was geschieht.

Euer gewohnter Blick richtet sich auf Äußerliches und auf Gefühle - mit einem Wort: auf Schöpfung. Wer auf die Schöpfung baut, ist unfrei, ist abhängig und machtlos. Da sehr viele Menschen es nicht anders kennen, als auf das Gewordene, Sichtbare, also auf die Schöpfung zu schauen, schneiden sie sich ab von der Freiheit und der Freude Meines Reiches. Nicht einmal die Beschäftigung mit dem Wort Gottes kann daran etwas ändern, wenn gleichzeitig die Schöpfung das Zentrum des Lebens ist. Der gegenwärttige Zustand der Welt und der innere Zustand der Menschen sind Folge dieser Ausrichtung des Bewußtseins auf das Gewordene. Für euch soll anderes gelten. Deshalb müßt ihr diese Zusammenhänge erkennen.

Es ist oft von einer Umkehr die Rede, ohne daß wirklich verstanden wird, was das bedeutet. Die Abkehr von der Ausrichtung auf die Schöpfung ist die Erlösung. Deshalb hat man mir auch den Beinamen Erlöser gegeben.

Und das erfordert, daß ihr euer Leben nicht mehr mit dem Blick auf Gewordenes, auf Sichtbares ausrichtet, sondern auf Mich. Ich habe euch bereits erlöst, doch steht noch aus, daß ihr diese Erlösung annehmt.

Und da liegt eine große Herausforderung für euch. Denn wovon Ich rede, das seht ihr nicht. Eure gewohnte Existenz im Schauen muß also zurückbleiben zugunsten einer ganz neuen Sichtweise, die sich im Glauben vollzieht. Und Glauben bezieht sich auf Nicht-Sichtbares.

So werdet ihr also den Konflikt erleben, Meinem Wort etwa über Heilung oder Wohlstand vertrauen zu sollen, wenn gleichzeitig das Sichtbare und Erlebbare keineswegs Heilung oder Wohlstand widerspiegelt.

Laßt ihr euch auf diesen Konflikt ein, dann fangt ihr an zu verstehen, daß Mein Reich tatsächlich nicht von dieser Welt ist. Und doch ist es im Unterschied zur Schöpfung unvergänglich. Und ihr werdet anfangen zu verstehen, was es heißt, Wahrheit von Lüge, Leben von Tod zu unterscheiden.

Ihr werdet zunächst vor der paradoxen Situation stehen, von Mir zu hören, daß ihr neu geboren seid, daß der Blick in den Spiegel jedoch nichts dergleichen erkennen läßt. Haltet also bei eurer Arbeit im Bewußtsein, daß wahre Erkenntnis anders vonstatten geht, als ihr es gewohnt seid. Das Gewohnte wird fortwährend herausgefordert. Wehrt euch nicht dagegen. Amen.  



4.10.2018 - während unseres Seminars in Namibia: 

Wer bist du heute morgen und wie bist du?

Zum Erwachen in den großen Geist gehört auch, daß wir uns jeden Tag, insbesondere an jedem Morgen, neu erleben. Die Rückständigkeit des Menschen ergibt sich daraus, daß zwar ständig der Körper weiterentwickelt wird, daß ständig neue Zellen gebildet und alte ausgeschieden werden, daß aber zumeist der geistige Mensch diesen Prozeß nicht mitmacht. Und so sitzt er dann an jedem Morgen als derselbe da, denkt dieselben Dinge, spricht dieselben Worte, ist in Selbstverständlichkeit und Normalität gefangen.

Wir erwarten von euch, daß ihr dem Fortgang der Entwicklung nicht nur folgt, sondern daß ihr die Richtung und den Verlauf der Entwicklung mitbestimmt. Lernt also alle, daß es nichts Selbstverständliches geben darf.

Beginnt jeden Tag bei Null. So wie der Tag neu wird, und das heißt anders als der vorhergehende, so sollt auch ihr jeden Tag neu sein; ein unbeschriebenes Blatt, ein offenes Buch. Denn daß sich der Körper in jedem Augenblick erneuert, folgt einer Blaupause; einer Blaupause, die Gott gezeichnet hat, und von der ihr euch alle entfernt habt.

Gott will aber, daß ihr in diese Blaupause wieder hineinwachst. Der lange Prozeß der Entfremdung vom eingeborenen Plan ist durch die Sühnetat Jesu beendet worden. Seither liegt die Verantwortung bei euch.

Und nur wenn ihr jeden Tag im Bewußtsein beginnt, daß ihr noch unbeschrieben seid, und das heißt, noch nicht im Schauen seid, können Wir die Linien und den Text der Blaupause wieder in euch einschreiben. Jeder Tag ist dann buchstäblich eine Neugeburt.

Dieses Prinzip ist von entscheidender Bedeutung für eure körperliche Gesundheit. Der Körper erneuert sich zwar ständig, aber es ist nicht mehr die alte geistige Vorgabe, die perfekte Blaupause, nach der dieses Entwickeln und Neuwerden sich vollzieht. Sind es Gedanken der Krankheit, des Unfriedens, die die Entwicklung bestimmen, dann kann sich die Neubildung des Körpers nur nach diesen Vorgaben entwickeln.


Krankes zeugt sich selbst immer wieder fort. Deswegen geht es jetzt darum, daß das Vollkommene das Unvollkommene ersetzt, und das muß auf geistiger Ebene geschehen. Deshalb sollt ihr jeden Morgen für das Neue und Perfekte ganz offen sein, ohne das, was gestern war.


Und das ist die gute Nachricht, daß Wir dieses Neue und Vollkommene ständig in euch einspeisen wollen. Laßt ihr das zu, dann wird sich auch der Körper entsprechend entwickeln. Dann wird Gesundheit Krankheit ersetzen, Freude und Leichtigkeit werden Düsternis und Bedrückung ersetzen.


Doch ihr müßt das zulassen; mehr noch, ihr müßt es jeden Morgen nach dem Aufwachen mit aller Kraft und Freude erwarten, euch danach ausstrecken. Ich komme nicht durch Altes hindurch, wenn ihr euch Mir nicht zuwendet.


Und Ich, wer ist das? Ich bin der, der alles neu macht. Jeder Morgen ist Neuwerdung, ist Lichtwerdung, ist Freude, ist Freiheit von Sorge. Voraussetzung ist, daß ihr auf Mich schaut und nicht auf die Welt. Und wenn ihr auf die Welt schauen müßt, um euren Pflichten zu genügen, dann seht Mich in der Welt.


Ich muß euch nicht ein neues Leben versprechen. Das habe Ich schon getan. Ich erwarte euch in Meinem Reich. Amen.  



1.10.2018 - während unseres Seminars in Namibia: 

Ihr sollt lernen, den Morgen des Tages richtig zu verstehen.


Anders als in eurer gewohnten Umgebung könnt ihr hier in diesem Land, das gleichsam Meine Wiege ist, anders und neu erleben, was Morgen bedeutet. Wenn ihr eure Sinne öffnet, und zwar nicht dem Gewohnten öffnet, sondern Mir öffnet, dann erkennt ihr Mich im Morgen.


Ich bin dein Morgen! Und dieser Morgen, der Ich bin, ist still, wird nicht von menschlichem Getöse durchbrochen, sondern was ihr hört, das ist die große Stille. Auch die Geräusche der freien Tiere sind Ausdruck von Stille. Denn freie Tiere äußern nur das, was Ich in sie hineingelegt habe.


Und Ich bin das Licht. Und Licht, wenn es Mich ausdrückt, ist immer mehr und anderes, als bloß Helligkeit. Ich bin für dich der helle Morgenstern, der dich aus der Nacht des Schlafes herausholt und begrüßt.


Die Erfindung des elektrischen Lichts hält euch davon ab, diese Wahrheit zu erkennen. Es soll einfach hell sein, doch Helligkeit ist kein Wert an sich. Das Licht ist ein Wert an sich. Helligkeit schneidet aus Meinem Licht, das Ich bin, das Nützliche heraus, und das Wesentliche bleibt im Dunkel.


Versteht auch das Geheimnis des Schlafes. Der Schlaf ist nicht einfach nur ein Mittel der Regeneration. Denn von was wollt ihr eigentlich regenerieren und auf welche Weise soll das geschehen?


Der menschliche Körper regeneriert nicht einfach so durch Schlaf. Er regeneriert dadurch, daß das Leben in euch und euer Bewußtsein an einen Ort versetzt werden, wo Mein Geist und Meine Kraft euch erfüllen. Und im Aufwachen verbindet ihr euch wieder mit dem menschlichen Körper und belebt ihn dadurch. Das zeigt sich dann daran, daß ihr von einem erholsamen Schlaf sprecht. Doch in Wahrheit seid ihr da gewesen, an einem Ort des Lebens. Und Leben, das bin Ich.


Und der richtig verstandene Morgen mit seiner Stille, mit dem Wiedererscheinen des Lichts ist nicht einfach das Sichtbarwerden von etwas, von dem ihr getrennt wart, sondern ist die Erinnerung daran, daß wir längst verbunden waren. Das morgendliche Licht, die morgendliche Stille ist nur ein Vorgang des Bewußtwerdens, daß Wir schon immer verbunden waren.


Die Haltung dem richtig verstandenen Morgen gegenüber ist also nicht nur die des Begrüßens, der Wiederbegegnung, sondern des Dankes dafür, daß Ich schon immer und auch in der Nacht in euch war. Wie anders wolltet ihr denn leben können?


Und wenn du das verstehst, dann ist ab jetzt das Versinken im Schlaf nicht länger etwas, das mit Abwesenheit zu tun hat; vielmehr kannst du zunehmend erkennen, daß du im Schlaf dem Leben begegnest. Im Schlaf weißt du, daß Ich da bin, im Schlaf siehst du Mich. Und so kannst du Mich am Morgen auch wieder erkennen. Dann gelangt dein Sosein, dein alltägliches Leben in eine neue Ebene der Erkenntnis.


Und so wie auch im Schlaf, wenn du bei Mir bist, das Dunkle und Böse versucht, dich von Mir zu trennen - was ihr dann unangenehme oder alltägliche Träume nennt -, nimmst du in gleicher Weise dann Misshelligkeiten des Lebens, und zwar gleich, welcher Art, nicht mehr einfach so hin, erduldest sie, reitest sie gleichsam ab, sondern erkennst sie als Attacken des Dunklen.


Und wenn du dann weißt, daß Ich immer da bin, kannst du dich ab heute entscheiden, all diesen Misshelligkeiten einfach zu widersprechen, sie aus deinem Leben zu befehlen, sie nicht mehr als ein gleichsam gottgegebenes Ungemach zu akzeptieren.


Meine Töchter und Söhne sind Krieger des Geistes, und Krieger stehen für die Wahrheit. Sie kämpfen für die Wahrheit, sie kämpfen für das Licht. Sie dulden das Dunkle nicht.


Ich bin zu Meiner Lebzeit nicht nur dem Dunklen in allen Erscheinungsformen entgegengetreten. Ich habe es darüber hinaus in allerletzter Konsequenz von euch genommen. Also beschämt Mich nicht länger und beschämt den Vater nicht länger. Amen.